Schlag ins Gesicht der Antifa
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Heute hat das Landgericht Stuttgart einen Versandhändler, der sich seit Jahren aktiv gegen Faschisten einsetzt, wegen eines Verstosses gegen das Verbot der Verwendung von Nazi-Symbolen verurteilt. Der anklagende Staatsanwalt will keine Hakenkreuze in der Öffentlichkeit sehen. Dass die in diesem Fall zur Diskussion stehenden zerschlagen, durchgestrichen oder auf dem besten Weg in den Abfalleimer sind, wird einfach ignoriert. Die ganze Geschichte gibt es bei Spiegel online.

Das ist doch paradox? Genau, das ist es! Der betroffene Versandhändler wird sich die Schikane nicht gefallen lassen und den Bundesgerichtshof anrufen. Ich finde, dabei sollte man ihn unterstützen. Ich bitte alle, die das auch tun möchten, um ihre Mithilfe. Bindet die Symbole in eure Blogs ein, bestellt in seinem Shop oder denkt euch andere Sachen aus.
Was ist eigentlich ein anständiger Browser?
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Nein, ich will jetzt auf gar keinen Fall irgendeinen Tipp haben, wie und womit ich mich im Internet am schnellsten, besten, sichersten, hippesten oder sonstwie bewege. Ich möchte nur mal feststellen:
Am Internet Explorer geht kein Weg vorbei! Basta!
“Dann musste mal nen vernünftigen Browser nehmen!”
“Mit dem richtigen Browser wäre das nicht passiert!”.
So oder ähnlich quittieren neuerdings vornehmlich die, die sich für besonders innovativ, hipp oder sonstwas halten, jede von der Norm abweichende Aktion oder Reaktion im Internet. Der Heilsbringer dieses Menschenschlags heißt Firefox und scheint magische Kräfte zu besitzen. Terrorismus, Hungersnöte, Naturkatastrophen - das alles hätte es wohl nie gegeben, wenn nur genug Menschen rechtzeitig auf diesen Feuerfuchs gesetzt hätten.
Zurück zur Realität: 70 bis über 80 % aller User im Internet setzen auf den Explorer aus dem Hause Microsoft. Wir können redlich streiten, ob wir das gut finden oder nicht. Ich persönlich finde es gut. Das ist denen aber egal, sie tun es einfach! Und solange sie das tun, gilt für mich: Alles, was ich im Internet mache, muss mit dem IE funktionieren, damit möglichst viele meiner User, Kunden, Besucher es benutzen können! Und das erwarte ich auch von allen, die im Internet ernst genommen werden wollen.
Ich bin jetzt schon gespannt, was die Explorer-Feinde sagen, wenn die Version 7 da ist. Die wird nämlich genau das können, was den Firefox angeblich heute unschlagbar macht. Und sicher noch mehr. Dann sind neue Abgrenzungen von der Masse gefragt, aber sie werden sie finden…
Kevin, es reicht!
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Was habe ich mich am vergangenen Donnerstag über die Demonstration technischer Unzulänglichkeiten des Herrn K. aus Gelsenkirchen geärgert. Der schafft es, dass ein Ball - allen physikalischen Gesetzen zum Trotz - mit einer größeren als der Aufprall-Energie wieder von ihm abprallt. Und dann heute das Spiel in Berlin. Schön am Rechner. Radio Emscher-Lippe als Live-Stream und Sport1-Ticker. Hier nur ein kleiner Auszug aus den Qualen:

Mir reicht es jetzt. Ich habe lange zu ihm gehalten. Auch noch, als ihn die eigenen Fans schon zur Hölle oder sonstwohin schicken wollten. Meine Geduld ist am Ende! Kevin K., lass es sein, streite dich mit dem Trainer oder mach sonst was. Ich überlege ernsthaft, mit den Herren Ecki und Victor über eine faire Ausstiegsquote aus unserer Kuranyi-Neuville-Tore-Wette zu verhandeln. Nee doch nicht, Wettschulden sind… Da muss ich durch!
Schon wieder eine Chance verpasst!
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Wer kennt eigentlich ausgestopfte Vögel mit dem Namen “HOTELS”? Oder Topflappen der Marke “SHopping”? Richtig, sowas kennt keine Sau. Und den Herstellern dieser vermeintlichen Top-Produkte wird das auch noch ziemlich egal sein. Die verdienen ihre Brötchen nämlich nur mit dem Namen und nicht mit dem Produkt. Allein durch den Besitz der Markenrechte an “ihren Namen” hatten sie und viele andere sowas wie ein Erstzugriffsrecht auf die neuen .EU-Domains. Und die werden jetzt für reichlich Kohle verscherbelt. So berichtet der Informationsdienst Pressetext.
Bleibt nur die Frage, warum ich nicht rechtzeitig auf die Idee gekommen bin, mir ein paar abgefahrene Markenrechte zu sichern. Produkte, die die Welt nicht braucht, gibt es schließlich genug…
“Da muß man einfach drauf scheißen…”
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So Gerald Asamoah im Sportschau-Interview nach dem Spiel bei Hansa Rostocks Amateuren, wo er mit übelsten rassistischen Beleidigungen empfangen und durchs Spiel begleitet wurde. In der Pause wollte Slomka ihn zum eigenen Schutz austauschen. Das wollte der Gerald aber nicht. Zwei Tore, fünf Assists und ein Riesenspiel vermerkten die Statistiker am Ende. Danke, Gerald, das war genau die richtige Antwort!
Stippvisite in der dritten Klasse
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Immer wieder mal fragte in der Vergangenheit der Sohn unseres Nachbarn - Anfang zwanzig und vielseitig sportinteressiert - an, ob wir nicht mal zusammen zum Fußball oder Eishockey fahren sollten. Gestern war es dann so weit: WSV gegen Fortuna Düsseldorf – Rheinisches Regionalliga-Derby. Zwei Vereine, die bereits Erstligaluft geschnuppert haben, auch wenn es schon lange her ist. Beide recht ambitioniert und mit hohen Zielen in die Saison gestartet. Ein uriges Stadion mit langer Tradition, in dem ich irgendwann in den 70ern das letzte Spiel vom Internetzer gesehen habe. Und dann noch ein wunderschöner Spätsommerabend. Der Boden schien bereitet für einen schönen Fußballabend…
Es ging los mit dem im Auto vergessenen Tabak. Egal, dann gibt es halt Fußball-Ziggis im Stadion. Zu den nicht aufzutreibenden Zigaretten (Jugendschutz, so einen Quatsch habe ich in einem Stadion noch nie gehört!) gab es lecker alkfreies Bier (Risikospiel!) und kalte Krakauer. Das konnte ja nichts mehr werden!
OK, die Plätze waren dann ganz in Ordnung, nur alles ein wenig beklemmend. Eine derartige Polizeipräsenz habe ich vor wirklich vielen Jahren zuletzt in Ahaus und Wackersdorf gesehen. Die spielten dann knapp zwei Stunden später auch artig Räuber und Gendarm mit sich gegenseitig über das Außengelände jagenden Düsselwupperdörflern. Ob es zu ernsthafteren Auseinandersetzungen gekommen ist, kann ich nicht sagen.
Vorher hat es natürlich auch ein Spiel gegeben: Ganz langweiliger Kick auf niedrigstem Niveau, der den Wuppertalern in der letzten Minute einen unverdienten Punkt bescherte. Weil es so langweilig war, vergifteten sich bekloppte Düsseldorfer selbst mit bengalischem Feuer und beschossen Ordner und gegnerische Fans mit Leuchtkugeln.
Nee, das brauche ich alles nicht wirklich. Nennt mich arrogant oder von mir aus auch Modefan, aber ein gepflegtes Bundesligaspiel in der Veltins-Arena – oder in Köln, Mönchengladbach, Bochum, sogar Dortmund – kommt meinen Vorstellungen vom runden Fußballerlebnis mit echtem Unterhaltungswert weitaus näher.
P.S.: Auf der Rückfahrt hörten wir dann von der saftigen Niederlage der DEG in Iserlohn. Auch da haben sich die Düsseldorfer Fans ordentlich daneben benommen und sich mit Fans und Polizisten geprügelt. Vielleicht sollte man das Verhältnis von Sportfans aus unserer Landeshauptstand zur Gewalt mal genauer unter die Lupe nehmen…
Auf die Promis, fertig, los!
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Wer sich seine Brötchen mehr oder weniger erfolgreich als Paparazzo verdient, der steht sich im Moment so richtig im Hals. Schuld ist - wer hätte es anders erwartet - mal wieder die Bild. Die beförderten ihre Leser nämlich kurzerhand zu “Leser-Reportern” und stacheln sie seit Wochen auf, Prominente und die, die sich dafür halten, mit der Kamera in möglichst jeder Lebenslage auf den Chip zu bannen. Auch Unfälle, persönliche Schicksalsschläge, Peinlichkeiten oder Kuriositäten werden gerne genommen. Auf die Qualitität der Bilder wird übrigens kein gesteigerter Wert gelegt, das Handy reicht für die Dokumentation durchaus. Wer es mit seinem Bildchen bis ins Blatt schafft, wird mit satten 500 Euro belohnt.
Was Bild verschweigt, sind mögliche juristische Folgen für den Paparazzo im Einsatz. Ganz zu schweigen vom blauen Auge, das man sich dabei schnell mal abholt. Wer will, kann jetzt noch in die Themen “Recht am eigenen Bild” oder “Schutz der Privatspäre” einsteigen. Will ich mir aber hier mal sparen.
Fakt ist: Bild schickt ihre Leser in den Sumpf und lässt sie dort den dreckigsten Teil ihres fragwürdigen Journalismus erledigen. Dass die Leser im Zweifelsfall im Regen stehen bleiben, steht wohl ausser Frage, oder? Pfui, Bild!
Weitere Informationen gibt es beim ZDF oder im Bild-Blog.
Wenn der Hut zu eng wird…
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Die Schwelmer unter uns kennen das vor allem Anfang September, anderswo tritt es zu anderen Zeiten auf: Man schlägt am Morgen die Augen auf und hat das Gefühl “Dieser Hut ist definitiv zu eng!” Den Zwillingen von Ratiopharm - nein nicht die, die uns am Kirmesabend zu Hunderten begegnet sind - scheint das Gefühl auch nicht fremd. Und wie so oft, haben sie eine Lösung parat. Diese findet sich auf der unscheinbaren Rückseite einer Parkscheibe. Zum Thema Kopfschmerzen gibt es da die folgenden Tipps:

Wer jetzt noch über enge Hüte jammert, dem ist einfach nicht mehr zu helfen!