Persönlichkeitsrechte gegen Pressefreiheit
Veröffentlicht von Administrator
Wer Fotos von Promis macht, kann diese bedenkenlos veröffentlichen. Bei Personen der Zeitgeschichte muss das Recht am eigenen Bild zurückstehen. Das ist die weit verbreitete Meinung vieler Fotografen – egal, ob Amateur oder Profi. Diese Rechtsauffassung, die lange auch von Gerichten vertreten wurde, scheint zu bröckeln. Darauf deutet zumindest dieser juristische Aufsatz hin, den ich eben zufällig gefunden habe.
Spontan gefällt mir die Idee, Fotos ohne inhaltlichen Hintergrund oder Zusammenhang anders zu beurteilen als solche, die echte Informationen dokumentieren. Vielleicht ist das auch ein Mittel gegen die neue Welle der so genannten Leser-Reporter. Sorgen mache ich mir um die Pressefreiheit. Neben den vielen aus Unsicherheit nicht gemachten Bildern sehe ich langwierige juristische Streitereien kommen. Und echte oder Pseudo-Promis, die sich in Verkennung der Rechtslage auf Rechte berufen, die sie gar nicht haben. Zumindest für die Profis unter den Fotografen wird es nicht einfacher.
Hinterlasse eine Nachricht